Die Variationen sind 1786 entstanden und stellen einen Zyklus aus einem Thema Allegretto mit dessen 12 Veränderungen, wonach am Ende als Konklusion das Thema wieder durchgeführt wird. Es ist etwas ungewöhnlich, dass Mozart ein separates Variationswerk über ein unbekanntes Thema komponiert, denn deutlich typischer sind für ihn Themen verschiedener damals populärer Opern sowie mancher Stücke Dritter. Es ist also wohl als originales Thema des Komponisten zu sehen, das er Variation für Variation kunstvoll umwandelt - innerhalb dieses sehr kompakten Zyklus lässt sich ein ganzer Kreis von unterschiedlichen Charakteren und Stimmungen erleben. Manche sind der Meinung, dieses Werk wäre aufgrund seiner vergleichsweisen gestalterischen Schlichtheit eher für Studienzwecke (Schüler, Hausmusizieren u. ä.) geschaffen. Das mag natürlich gewesen sein, verneint aber nicht eine große Portion kompositorischer Fantasie wie auch einige nicht unwichtige spieltechnische Anforderungen. Mozart ist nie wirklich leicht, und jedes kleine und "bescheiden" ausgestaltete Stück von ihm liefert einen lehrreichen Stoff, dessen Beherrschung im Einzelnen zur Beherrschung des ganzen Stils des Komponisten sehr gut beiträgt.
KV 500, 12 Variationen für Klavier B-Dur
Solist: Roman Salyutov (Klavier)
Aufnahme am 24. Juni 2018 in der ev. Kirche Zum Heilsbrunnen, Bergisch Gladbach
KV 500, 12 Variationen für Klavier B-Dur
Trinitatiskirche Bonn-Endenich, 12. Oktober 2025
Villa Zanders Bergisch Gladbach, 28. September 2025
Pfarrzentrum Erkrath, 21. September 2025
KulturBad Bonn-Rüngsdorf, 31. August 2025
Hotel “Elephant” Weimar, 24. August 2025
Jüdische Gemeinde Essen, 06.07.2025
Jüdische Gemeinde Bochum, 26.06.2025
St. Maria Himmelfahrt Düsseldorf-Unterbach, 22.06.2025
Evangelische Thomaskirche, Bonn-Röttgen, 22.06.2025