Auf seiner zweiten Italienreise setzte Mozart seine Übungen im Quartettschreiben fort: Die sechs "Mailänder" Quartette sind als Zyklus gedacht und in der Tonart jeweils dominantisch aufeinander bezogen (D, G, C, F, B, Es). Alle sechs Quartette haben nur drei Sätze, wobei kompositorisch am reichhaltigsten die Moll-Mittelsätze sind. Die Finalsätze sind sehr leichtfüßig, meist Menuette oder Rondos.
Neben dem jugendlichen Esprit der beiden Ecksätze scheint in KV 156 bereits der reife Mozart im sehr tiefgründigen und ausdrucksstarken Adagio durch.
KV 156, Streichquartett Nr. 3 G-Dur
Solisten: Martina Trumpp, Daniel Stoll (Violine), David Tejeda (Viola), Maria Friedrich (Violoncello)
Aufnahme am 7. Juni 2014 in der Kirche St. Johannis, Hamburg-Curslack
KV 156, Streichquartett Nr. 3 G-Dur
KV 156, Streichquartett Nr. 3 G-Dur, Presto
KV 156, Streichquartett Nr. 3 G-Dur, Adagio
KV 156, Streichquartett Nr. 3 G-Dur, Tempo di Minuetto
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