Prager Philharmoniker KSO

Prager Philharmoniker

Dieses Orchester ist unter dem Namen Tschechische Symphoniker Prag aus dem renommierten Staatlichen Film-Symphonie-Orchester Prag-Barrandov hervorgegangen, das 1989 im Zuge des politischen und wirtschaftlichen Umbruchs in der ehemaligen CSFR aufgelöst wurde.
Das altneue Orchester konnte binnen kürzester Zeit die besten Kräfte des Prager Musiklebens integrieren, so daß es heute nicht nur eine 50-jährige Tradition würdig fortsetzt, sondern zu den besten Symphonieorchestern des Landes zählt - eines Landes, das schon zu Mozarts Zeiten “das Conservatorium Europas“ genannt wurde und das diesem großartigen musikalischen Erbe stets treu geblieben ist.
Da der Name Tschechische Symphoniker Prag zunehmend mißbraucht wurde, trägt das Orchester seit 1994 den Namen PRAGER PHILHARMONIKER KS0. Dieses Orchester gehört zu den ganz wenigen rein privat- und marktwirtschaftlich organisierten Klangkörpern Europas.
Die drei traditionellen Aufgabengebiete der PRAGER PHILHARMONIKER KSO heißen: Konzert - Studio - Oper/Oratorium. Dementsprechend ist dieses Orchester gleichermaßen auf dem Konzertpodium wie unter der Opernbühne sowie im Aufnahmestudio zu Hause. Auf seinen Tourneen quer durch Europa wirkte das Orchester häufig unter dem Gastdirigat verschiedener Weltstars, so z.B. unter Yehudi Menuhin, Georg Solti, Carl Davids, André Bernard, Giuseppe Raffa, José Collado, und arbeitete mit führenden Vokal- und Instrumentalsolisten zusammen.
In Deutschland gestaltete das Orchester verschiedene Musikfestivals und -festwochen mit, so z.B. in Altenberg, Bensheim, Berlin, Corvey, Dresden, Hamm, Köln, München, Trier, Speyer, Straßburg oder Worms. Zunehmende Bedeutung erlangt die Mitgestaltung von Oratorien und Chorsinfonik sowohl geistlicher als auch weltlicher Prägung. Das Orchester versteht es hervorragend, den Solisten und Chören dabei ein zuverlässiger und sensibler Partner zu sein.

hören: KV 491, Klavier-Konzert Nr. 24 c-moll, Allegro