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Das altstadtherbst orchester düsseldorf
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Das altstadtherbst orchester düsseldorf formierte sich 1991 als Festivalorchester anläßlich des 1. Düsseldorfer Altstadt Herbst. Es debütierte mit Poulencs Konzert für Orgel, Streichorchester und Pauken und Schönbergs "Verklärte Nacht". Bereits im Jahr darauf begann es mit seinem fortlaufenden Zyklus der Beethoven-Sinfonien innerhalb des Festivals; im Jahr 2000 wurde er mit der Aufführung der 9. Sinfonie vervollständigt. Die Sinfonien wurden in der Regel ergänzt durch die Uraufführung einer vom Festival in Auftrag gegebenen Komposition, wodurch das Orchester sich einen Namen machte als Interpret zeitgenössischer Musik. Die Leitung dieser Konzerte lag in den Händen von Martin Fratz, Kapellmeister der Deutschen Oper am Rhein, aber auch als Gast tätig, unter anderem am Leipziger Gewandhaus. Das Orchester besteht aus Mitgliedern nordrhein-westfälischer Symphonieorchester und vor allem aus freiberuflichen Musikern. Deren Anzahl hat sich in den letzten Jahren erheblich erhöht, da es inzwischen weitaus mehr hochqualifizierte Musiker als feste Stellen in Berufsorchestern gibt. Insofern hat das Orchester durchaus auch eine Funktion als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme. Neben den Festival-Auftritten arbeitet das Orchester kontinuierlich mit verschiedenen Kirchenmusikern der Region zusammen. Zum Repertoire des Orchesters gehören Klassiker der Kirchenmusik wie Bachsche Kantaten und sein Weihnachtsoratorium; die Requiem von Verdi und Brahms, aber auch, als ein Beispiel von Kirchenmusik dieses Jahrhunderts, die Trois petites Liturgies de la Présence divine von Olivier Messiaen. Im Oktober 2006 spielte das Orchester erstmals Beethovens Missa solemnis . Ein Höhepunkt in der Geschichte des Orchesters war die Teilnahme am Festakt zum 50jährigen Bestehen des Landes NRW 1996, der auch vom WDR-Fernsehen live übertragen wurde. Als besonders ehrenvoll betrachtet das Orchester jedoch die Aufgabe, in Vertretung der Düsseldorfer Symphoniker Aufführungen in der Deutschen Oper am Rhein zu spielen. Es begann 1997 mit zwei Aufführungen von Humperdincks "Hänsel und Gretel". Außer regelmäßigen Wiederholungen dieses Werks wurde das Orchester für Aufführungen der Operette “Meine Schwester und ich “ von Ralph Benatzky und für die Musicals "My Fair Lady" und "Anatevka" engagiert; die Zusammenarbeit wurde seit 1997 kontinuierlich fortgesetzt. Im September 2002 bestritt das Orchester die Uraufführung der Jugendoper “The Bird Garden” des englischen Komponisten Quentin Thomas, eine Kooperation der Deutschen Oper am Rhein mit dem altstadtherbst. 2006 wurde das Orchester für die neue Inszenierung des Musicals „Kiss me Kate“ verpflichtet, die in der Ausweichspielstätte der Deutschen Oper am Rhein, der Rheinoper mobil, erfolgreich aufgeführt wurde, 2007 begleitete es das Gastspiel des Moskauer Stanislavsky-Balletts in der Rheinoper. In dieser Saison ist das Orchester für den "Zigeunerbaron" von Johann Strauß engagiert Die Zusammenarbeit mit der Oper ist insofern bemerkenswert, da an öffentlich subventionierten Theatern sonst ausschließlich tarifvertraglich organisierte Berufsorchester spielen und der Einsatz des Orchesters somit einzigartig ist.
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Wolfram Wittekind,Tenor
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Bevor Wolfram Wittekind die Sängerlaufbahn einschlug, absolvierte er in Düsseldorf ein Studium der evangelischen Kirchenmusik. Er studierte nach seinem Staatsexamen 1992 am selben Institut Gesang bei Hans-Dieter Saretzki. Seine Abschlußprüfung bestand er mit Auszeichnung. Später ergänzte er seine Studien bei Edeltraud Blanke und Otto Hieronimi. Im Sommer 1994 gewann er den Orpheuspreis für Nachwuchssänger als „Don José“ in Carmen bei den Opernfestspielen in Bad Hersfeld. Es folgten Gastengagements im italienischen Fach an verschiedenen Opernhäusern. Zu seinen Rollen gehörten der „Cavaradossi“ (Tosca) und „Radames“ (Aida) „Harry“ (Fanciulla del West) am Theater der Stadt Bonn, „Ismaele“ (Nabucco), „Riccardo“ (Maskenball), „Boris“ (Katja Kabanova), „Alfredo“ in Traviata und „Victorin“ (Die tote Stadt) am Theater in Kiel. Seine ausgedehnte Konzerttätigkeit mit dem Schwerpunkt im romantischen und modernen Repertoire führte ihn an viele zentrale Stätten des Konzertlebens u. a. ans "Teatro Piccolo" nach Mailand, in Hamburg an St. Michaelis und zum "Millenium Pace Festival" nach Valencia. Er war Gast als "Lohengrin" und als "Don José" (Carmen) am Theater der Stadt Hagen, in einer Opernproduktion am Schauspielhaus in Wien. Er war bei den Erstaufführungen der Oratorien von Sophia Gubaidulina bei der Bachakademie Stuttgart unter Helmut Rilling engagiert. Unter Gustav Kuhn sang er 2007 bei einer CD-Produktion der "Missa solemnis" von Beethoven. Im Sommer 2009 wird er bei den Tiroler Festspielen in Erl zu Gast sein.
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Kantorei und Modernchor der Erlöserkirche
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Text von Renate Scholz
Die Kantorei an der Erlöserkirche Langenfeld wurde 1902 als Kirchengesangverein gegründet und hat, mit Ausnahme der Kriegsjahre 1914 -18 und 1939 – 45 zum kirchlichen Leben und den Gottesdiensten in Langenfeld - Immigrath beigetragen. 2002 konnte das hundertjährige Bestehen gefeiert werden. Seit 1999 ist Esther Kim Chorleiterin der Kantorei, deren Schwerpunkt nach wie vor die klassische Musikliteratur ist. Die Sängerzahl schwankt zwischen 30 und 40 Personen. Unter der Leitung von Esther Kim wurden bislang drei Mozartwerke aufgeführt:
2002: Missa C-Dur (KV 259) Orgelsolomesse für Soli, Chor und Orchester
2005: Krönungsmesse C-Dur KV 317 mit den Prager Philharmonikern
2009: Mozart Requiem mit dem altstadtherbst Orchester Düsseldorf
Modernchor der evangelischen Erlöserkirche in Langenfeld/Rhld.
Dieser Projektchor wurde im Oktober 2001 von Esther Kim ins Leben gerufen für Sänger/innen, die an anspruchsvoller und moderner klassischer Musik interessiert sind, jedoch nicht immer Zeit für regelmäßige Proben haben. Die Personenzahl schwankt zwischen 40 und 60 Personen. Die letzten großen Chorprojekte in der Erlöserkirche wurden vom Modernchor und der Kantorei gemeinsam getragen.
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Ja-Young Park, Sopran
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Die Sopranistin Ja-Young Park verfügt über ein umfangreiches Repertoire und kann sowohl auf zahlreiche Auftritte in Oper und Konzert als auch Preise bei internationalen Wettbewerben verweisen. Die Sängerin studierte zunächst in ihrer Heimatstadt Seoul, wo sie als besonders erfolgreiche Absolventin und Beste ihres Jahrgangs mehrere Preise und Auszeichnungen erhielt. Seit 2003 studiert sie an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf, wo sie vier Jahre von Christiane Oelze unterrichtet wurde. Nach erfolgreichem Abschluss erhielt sie als Auszeichnung die Möglichkeit, im Aufbaustudiengang bei Kammersängerin Jeanne Piland zu studieren. Ausserdem besuchte Ja-Young Park mehrere Meisterkurse bei unter anderem Christine Schäfer, Matthias Goerne, Konrad Jarnot, Zdena Kloubova und Snezana Stamenkovic. Seit 2008 ist sie Mitglied der Wuppertaler Bühnen-Solingen-Remscheid. Als Konzertsängerin war sie Gast in der Essener Philharmonie, der Tonhalle Düsseldorf, Robert-Schumann-Saal Düsseldorf, im Staatstheater der Stadt Prag sowie zahlreichen Kirchen, wie z.B. im Essener Dom. Konzerte führten die Sopranistin weiterhin in zahlreiche Länder wie Korea, Frankreich, Belgien und die Tschechische Republik. 2006 erhielt Ja-Young Park beim internationalen Gesangswettbewerb des Mozartfestivals Prag den 1. Preis sowie den 1. Preis als beste Liedinterpretin. Ebenfalls den 1. Preis erhielt sie bein Düsseldorfer Schmolz-Bickenbach-Wettbewerb.
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Cornelia Sander
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Cornelia Sander, Mezzosopran wurde in Siegen / Westfalen geboren und absolvierte ihr Gesangstudium an der Hochschule für Musik Köln bei Frau Prof. Klesie Kelly, wo sie die Reifeprüfung mit „ Auszeichnung“ ablegte. Es folgte ein Aufbaustudium bei Prof. Hans Sotin, welches Cornelia Sander mit dem Konzertexamen abschloss. Es folgten Meisterkurse bei Kurt Widmer / Basel und Julia Hamari / Stuttgart ; im Rahmen der Internationalen Bachakademie Stuttgart arbeitete sie mit Anna Reynolds und Helmuth Rilling. Kurse bei den Liedbegleitern Cord Garben und Semjon Skigin ergänzen ihre kammermusikalischen Studien. Cornelia Sander erhielt Schauspielunterricht bei Klaus Boltze / Bochum und ist seit der Spielzeit 2005 / 06 Mitglied des Irmelin Sloman Musik Theaters und spielt dort die Mutter in Humperdincks Hänsel und Gretel. Ihre Internationale Konzerttätigkeit führte Cornelia Sander u.a. zu den „Schwetzinger Festspielen“ zum Chorfestival ABU GOSH / Israel, nach Slowenien, mit Beethovens 9. Sinfonie nach Japan zum „Takamatsu-Festival“, mit Bachs Matthäuspassion nach Moskau und mit Beethovens Missa solemnis nach Tschechien.
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Esther Kim, Kantorin
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Esther Kim wurde in Seoul/Süd Korea geboren und studierte Musikkomposition an der Ewha-Universität (Seoul) bei Prof. Byung Dong Paek und Prof. Du Young Sung und schloss mit dem Diplom ab. 1991 kam sie nach Düsseldorf, nahm Orgelunterricht bei KMD Prof. Oskar Gottlieb Blarr und arbeitete bis 1997 bei ihm als Assistentin in der Neanderkirche im Bereich Chorleitung und Orgel. Danach arbeitete sie als Organistin in der Johanneskirche (Citykirche in Düsseldorf). Gleichzeitig studierte sie an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf evangelische Kirchenmusik, Chor- und Orchesterleitung bei Prof. Volker Hempfling und Orgel bei LKMD Christof Schoener. 1998 legte sie das Staatsexamen für evangelische Kirchenmusik (A-Examen) "mit Auszeichnung" ab. Anschließend machte sie das Orgel-Konzertexamen bei Prof. Almut Rößler. Esther Kim nahm an internationalen Orgel- und Improvisationskursen sowie Dirigiermeisterkursen u.a. bei Prof. Sylvian Cambreling, Prof. Karl-Heinz Bloemeke und Prof. Lutz Herbig teil.
Seit 1999 ist sie Kantorin an der Erlöserkirche, Langenfeld. Sie ist Leiterin und Gründerin des Jugend- und des Modernchors an der Erlöserkirche. Der Modernchor singt von Barock bis Modern und hat zur Zeit ca. 70 Chorsänger. Ausserdem leitet Esther Kim auch die Kantorei und den Kinderchor der Erlöserkirche, monatlich den Taizéchor und Projektweise einen Gospelchor. Als Dirigentin und Organistin gibt sie zahlreiche Konzerte. Seit 2003 macht sie regelmäßig zusammen mit KMD Prof. Oskar Gottlieb Blarr die Konzerte u.a. "Die Kunst der Fuge" von J.S.Bach. Ökumenische Arbeit liegt ihr besonders am Herzen. Durch die Musik versucht sie die theologischen Grenzen zwischen evangelischer und katholischer Kirche zu überwinden.
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Peter Schüler, Bariton
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Peter Schüler, in Wiesbaden geboren, begann sein Gesangstudium bei Prof. Martin Gründler, das er später bei Julia Hamari, Jean Cox und Anna Reynolds fortsetzte. Vier Jahre Opernschauspielunterricht bei Prof. Meyer- Hanno, Frankfurt. Er besuchte Meisterkurse von John Shirley Quirk und arbeitet heute regelmäßig mit Seymour Bernstein New York. Er ist ständiger Gast bei internationalen Festivals (Schwetzingen, Königslutter, Takamatsu - Japan u.a.) , sowie in renomierten Konzerthäusern (u.a. Tonhalle Düsseldorf, Philharmonie Köln, Alte Oper Frankfurt und Palais de Beaux Arts Bruxelles u.a.). Peter Schüler gastiert regelmäßig in Israel, Frankreich, Italien, Belgien, Dänemark, Rumänien, Irland, Österreich, Schweiz sowie den Niederlanden.Neben seinen zahlreichen Konzertverpflichtungen erhält er immer wieder Gastengagements zu Opernproduktionen. Zahlreiche Rundfunk-, Fernseh- und CD Aufnahmen dokumentieren die künstlerische Tätigkeit von Peter Schüler. Im Februar 2002 war er Gewinner beim internationalen Operngesangs- Wettbewerb der Gerda-Lissner-Foundation in New York.
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Hyunjung Kim, Klarinette
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Hyunjung Kim ist 1980 in Seoul geboren und erhielt 1993 zum ersten Mal Klarinettenunterricht bei Prof. Buhwan Cho. 1998 kam sie nach Deutschland und studierte bis 2003 an der Musikhochschule in Wuppertal bei Prof. Willfried Roth-Schmidt und absolvierte das Diplom mit Auszeichnung.
In ihrer musikalischen Laufbahn gewann sie 1995 den ersten Preis beim Musikwettbewerb der Chon-Buk Universität, 1997 und 1999 nahm sie an den Meisterkursen von Prof. Willfried Roth-Schmidt und Prof. Wolfgang Mäder, die in Korea stattfanden und 2002 in Weimar am Meisterkurs von Prof. Francois Benda teil.
2002 fand in Wuppertal das Else-Lasker-Schüler-Forum Festival statt, an dem sie teilnahm und konzertierte, 2003 war sie in dem „Neue Musik Projekt“ aktiv, das von Studenten und Professoren der Musikhochschule Wuppertal gegründet wurde, und sie musizierte in diesem Ensemble in Wuppertal, Aachen und Paris. In Lille nahm sie am Festival der Neuen Musik teil. Sie ist Mitgliederin der Ensemble RE, die am 30. Jan. 2005 vom „Forum Junger Künstler“ in der Erlöserkirche eingeladen.
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Jin-Hee Kim, Klavier
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Die Pianistin Jinhee Kim, 1974 in Busan geboren, absolvierte von 1997 ihr Musikstudium an der Kunsthochschule, eine Abteilung der Busan Universität und 2001 legte an der gleichen Hochschule das Examen im Fach Klavier bei Prof. Jiryung Kim ab. Sie setzte im Jahr 2001 ihr Studium in Deutschland an der Robert-Schumann Musikhochschule in Düsseldorf fort, und absolvierte 2003 bei Professor Szidon das Diplom.
1995 musizierte sie mit dem Busan Jugend-Sinfonieorchester, 1996 nahm sie am Jubiläumskonzert der Busan Universität zum 50. Gründungsjahr teil. Sie trat 1997 beim Konzert des 60. Debütanten-Konzert auf, das von der Tageszeitung Chosun veranstaltet wurde und ebenso am Garam-Debütanten-Konzert. Weiterhin nahm sie am russischen „Glinka Konservatorium Meisterkurs“ teil und konzertierte. Außerdem gab sie 2000 ihr erstes Solokonzert im Konzerthaus in Busan und hatte mit Kammermusik, Klavierbegleitung und weiteren Solokonzerten zahlreiche Auftritte.
In Deutschland nahm sie an dem Meisterkurs „Russische Schule“ teil, der in Freiburg stattfand. Sie hat bisher in Düsseldorf, Wuppertal und Langenfeld in vielen Konzerten gespielt. Zurzeit studiert sie an der Robert-Schumann Musikhochschule in Düsseldorf und an der Musikhochschule in Maastricht, Niederlande den Studiengang Konzertexamen. Sie ist Mitgliederin der Ensemble RE, die am 30. Jan. 2005 vom „Forum Junger Künstler“ in der Erlöserkirche eingeladen.
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Nicola Linden, Sopran
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Nicola Linden wurde 1960 in Hilden geboren. Schon früh entwickelte sich die Liebe zur Kirchenmusik, die sie von 1967 bis 1999 im Kinder- und Kirchenchor St. Joseph Solingen-Ohligs ausprägen konnte.
Nach dem Abitur bestand die Familie auf einen soliden kaufmännischen Beruf. Dennoch gelang ihr die Ausbildung in Klassischem Gesang bei Prof. Scholz am Robert-Schumann-Konservatorium Düsseldorf. Ihr Debut gab sie mit „Exultate, jubilate“ und der „Krönungsmesse“ von Mozart. Seit vielen Jahren pflegt sie eine enge Zusammenarbeit mit dem „Cantus Novus“ in Wuppertal, mit dem sie auch Konzertreisen nach Florenz und Langeoog unternahm. Im Frühjahr stehen die „Messe Solenelle“ von Rossini und das Mozart-Reqiem in Winterthur auf dem Programm. Ihr Repertoire erstreckt sich von Messen und Passionen bis hin zur Operette. Hervorzuheben sind ihre gekonnt ausgesungenen Koloraturen. Als nächstes wird sie an der Sommerakademie am Mozarteum in Salzburg teilnehmen.
Seit einigen Jahren wohnt Nicola Linden in Langenfeld und hat in der Kantorei der Erlöserkirche nicht nur musikalisch eine neue Heimat gefunden.
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Angela Froemer, Alt
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Angela Froemer, absolvierte ihr Gesangstudium in ihrer Heimatstadt Freiburg, bei Christoph Schwartz, in Düsseldorf bei Janina Stano und Celina Lindsley, sowie privat bei Elisabeth Böhmer (Gelsenkirchen). Abschlüsse in Gesangspädagogik und Funktioneller Atemtherapie sowie die Praxis in zahlreichen Ensembles der E- und U-musik erweiterten ihre Qualifikation. Seit ihrem Examen 1996 ist sie als freiberufliche Sängerin im Konzert- und Opernbereich tätig.
Solistisch reüssierte sie in der Vergangenheit bei der Rheinischen Operettenbühne und der Kleinen Oper Düsseldorf. Als langjähriges Ensemblemitglied des Theater Kontra-Punkt, und des Nova Ensemble Wuppertal sammelte sie Erfahrung im Bereich der zeit-genössischen Musik. Es folgten zahlreiche Gastspiele beim Musiktheater im Revier, Gelsenkirchen (u.a. Fellini-Fellini, Die Zauberflöte, Cool Love - Heavy Music, Il ritorno d’Ulisse in Patria“, Boris Godunow, Crazy For You, sowie eine Alcina - und zuletzt eine Cenerentolabearbeitung für Kinder)
Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Tätigkeit bildet die Arbeit in verschiedenen renommierten Ensembles, mit denen sie bereits bei vielen Rundfunk-Produktionen und internationalen Chor- und Musikfestivals mitwirkte. (Rheinische Kantorei Dormagen, Balthasar-Neumann-Chor, SWR-Kammerensemble Stuttgart, Kammerchor des Gewandhauses Leipzig) Darüberhinaus übernahm sie mehrfach die Regie für das erfolgreiche Männer-gesangssextett „Ensemble Six“ und ist beim MUS-E Projekt der Yehudi Menuhin Stiftung Deutschland in den Bereichen Musik und Theater tätig.
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Thomas Iwe, Tenor
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Thomas Iwe wurde 1967 in Neheim-Hüsten geboren. Schon sehr früh fand er zur Musik und wurde Mitglied in verschiedenen Chören seiner Heimatstadt, wo er recht bald auch kleinere Soloparts übernommen hat.
1991 begann er eine private Gesangsausbildung bei Anita Richartz-Freitag, Brilon. Thomas Iwe hat er sich in den letzten Jahren zu einem gefragten Lied-, Opern- und vor allem Oratoriensänger entwickelt. Seine musikalische Tätigkeit, deren Schwerpunkt hauptsächlich im Bereich der barocken Musik und der Klassik liegt, führte ihn mittlerweile in zahlreiche deutsche Städte sowie ins benachbarte Ausland nach Frankreich und in die Niederlande.
Thomas Iwe ist u.a. 2. Preisträger bei dem bundesweiten „Stimmtreff“ in Hamburg. Neben der umfangreichen Konzerttätigkeit und einigen Fernsehauftritten wirkte er auch bei zahlreichen CD-Aufnahmen mit. Kleinere Opernproduktionen runden seine künstlerische Arbeit ab.
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Bernhard Hüsgen
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Der Bariton Bernhard Hüsgen wurde in Bergheim/Erft geboren. Das Gesangsstudium bei Prof. Ingeborg Reichelt an der Robert- Schumann- Hochschule in Düsseldorf, wo er auch die Opernklasse (Prof. Hans Kast) sowie die Lied- und Oratorienklasse absolvierte, schloß der Preisträger verschiedener Studierendenwettbewerbe „mit Auszeichnung“ und dem Konzertexamen ab.
Ein Stipendium des Richard- Wagner- Verbands sowie ein Meisterkurs für Liedinterpretation bei Prof. Norman Shetler in Wien ergänzten seine musikalische Ausbildung.
Seine besondere Aufmerksamkeit im künstlerischen Bereich gilt seither dem Lied und Oratorium. Hier wurde seine rege Konzerttätigkeit in den letzten Jahren auch durch Rundfunk- und CD-Produktionen (u.a. beim Westdeutschen Rundfunk, Köln) dokumentiert. Seine sängerische Erfahrung gibt Bernhard Hüsgen als Gesangspädagoge gerne an die nächste Generation weiter. Besonderes Augenmerk richtet er dabei auf die behutsame stimmbildnerische Betreuung junger Sänger im Kinder- und Jugendalter.
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Kantorei Erlöserkirche
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Die Kantorei an der Erlöserkirche Langenfeld wurde 1902 als Kirchengesangverein gegründet und hat, mit Ausnahme der Kriegsjahre 1914-1918 und 1939-1945- zum kirchlichen Leben und den Gottesdiensten in Immigrath beigetragen. 2002 konnte das hundertjährige Bestehen mit Festgottesdienst und Festkonzert gefeiert werden.
Seit 1999 ist Eunkyung Changkim Kantorin und Chorleiterin der Kantorei, deren Schwerpunkt nach wie vor die klassische Musikliteratur ist. Die Sängerzahl schwankt zwischen 30 und 40 Personen und wir freuen uns, dass auch junge Sänger dabei sind. Daneben hat Eunkyung Changkim einen Jugendchor und den Modern Chor gegründet, der sich projektgebunden zusammen findet, das heißt ein größeres Projekt erarbeitet und zur Aufführung bringt.
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Prager Philharmoniker KSO
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Dieses Orchester ist unter dem Namen Tschechische Symphoniker Prag aus dem renommierten Staatlichen Film-Symphonie-Orchester Prag-Barrandov hervorgegangen, das 1989 im Zuge des politischen und wirtschaftlichen Umbruchs in der ehemaligen CSFR aufgelöst wurde.
Das altneue Orchester konnte binnen kürzester Zeit die besten Kräfte des Prager Musiklebens integrieren, so daß es heute nicht nur eine 50-jährige Tradition würdig fortsetzt, sondern zu den besten Symphonieorchestern des Landes zählt - eines Landes, das schon zu Mozarts Zeiten “das Conservatorium Europas“ genannt wurde und das diesem großartigen musikalischen Erbe stets treu geblieben ist.
Da der Name Tschechische Symphoniker Prag zunehmend mißbraucht wurde, trägt das Orchester seit 1994 den Namen PRAGER PHILHARMONIKER KS0. Dieses Orchester gehört zu den ganz wenigen rein privat- und marktwirtschaftlich organisierten Klangkörpern Europas.
Die drei traditionellen Aufgabengebiete der PRAGER PHILHARMONIKER KSO heißen: Konzert - Studio - Oper/Oratorium. Dementsprechend ist dieses Orchester gleichermaßen auf dem Konzertpodium wie unter der Opernbühne sowie im Aufnahmestudio zu Hause. Auf seinen Tourneen quer durch Europa wirkte das Orchester häufig unter dem Gastdirigat verschiedener Weltstars, so z.B. unter Yehudi Menuhin, Georg Solti, Carl Davids, André Bernard, Giuseppe Raffa, José Collado, und arbeitete mit führenden Vokal- und Instrumentalsolisten zusammen.
In Deutschland gestaltete das Orchester verschiedene Musikfestivals und -festwochen mit, so z.B. in Altenberg, Bensheim, Berlin, Corvey, Dresden, Hamm, Köln, München, Trier, Speyer, Straßburg oder Worms. Zunehmende Bedeutung erlangt die Mitgestaltung von Oratorien und Chorsinfonik sowohl geistlicher als auch weltlicher Prägung. Das Orchester versteht es hervorragend, den Solisten und Chören dabei ein zuverlässiger und sensibler Partner zu sein.
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Vorwort Volker Raettig
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Volker Raettig, der auch die Veranstaltung moderiert hat, schrieb:
Dieses Konzert präsentierte Mozart in dreierlei Gestalt: MoZART, MozART und MOZART. Die Kritik war deshalb auch voll des Lobes ob dieses außergewöhnlichen Kunstgenusses. Man hatte beim Lesen das Gefühl, Worte müssten noch erfunden werden, der Qualität dieses Konzertereignisses gerecht zu werden. "... ein wunderbarer Klangkörper, von einer Homogenität, wie man sie sonst nur von Weltklasseorchestern kennt. ... Die Pianistin Jin-Hee Kim spielt virtuos und perlend. ... Die Klarinettistin Hyungjun Kim erwies sich als Meisterin ihres Instruments. ... Eunkyung Changkim weiß, Akzente zu setzen ... In der Krönungsmesse beeindruckte der machtvolle Chor ... die hervorragenden Solisten traten in einen Dialog mit Chor und Orchester." Die Begeisterung stand auch dem Publikum ins Gesicht geschrieben. Und die Langenfelder Erlöserkirche schien geradezu einen neuen Glanz erhalten zu haben. Faszinierend auch und immer wieder die Tatsache, dass ein nach heutigen Maßstäben junger Mann mit Namen Wolfgang Amadeus Mozart im ausgehenden 18.Jahrhundert solche Musik zu komponieren imstande war. Das allein schon ist der Rede wert. Begriffe wie ‚festlicher Schwung’, ‚Kontrastreichtum’, ‚Vielfalt der auf engstem Raum entwickelten musikalischen Gedanken’ sind nur eine kleine Auswahl aus den Rezensionen der Mozartschen Musikkritiker. Dieses Konzert war sicherlich einer der großen Höhepunkte in der Konzertgeschichte dieser Kirche. Zu verdanken ist das in einem hohen Maß dem Auftreten der Prager Philharmoniker KSO. Nicht zuletzt aber der genialen Kantorin Eunkyung Changkim, deren Charisma in die Musik einfließt, und der Großzügigkeit der Elisabeth und Bernhard Weik-Stiftung. Möge diese CD die Herzen füllen!
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