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Das Herforder Münster
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Das Herforder Münster ist der erste westfälische Hallengroßbau, der dem Range nach mit den Dombauten in Paderborn, Münster und Osnabrück in einer Reihe steht und prägend für die Baugeschichte des Landes war. Zugleich gilt die Münsterkirche als einziger Hallengroßbau in spätromanischen Bauformen. Sie war seit ihrer Gründung 789 durch den sächsischen Edelmann Waltger zugleich Stifts- und Pfarrkirche. Das Kloster stand unter kaiserlichem Schutz und wurde dem Benediktinerinnenkloster Soissons zur Seite gestellt. Ab ca. 1220 entstand unter der Äbtissin Gertrud zur Lippe der heutige Kirchenbau im Übergangsstil von romanischen zu gotischen Bauformen
Die darin gepflegte Kirchenmusik hat seit den Zeiten des Stiftes (gegr. Ende des 8. Jahrhunderts n.Chr.) eine lange Tradition. Schon in vorreformatorischer Zeit waren die Ämter des Kantors (anfangs zugleich Rektor der kirchlichen Lateinschule) und des Organisten (zugleich Rechnungsführer des Stiftes) getrennt.
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Herforder Münsterchor
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Texte von Stefan Kagl
Der Herforder Münsterchor ist seit 1980 zu einem der führenden Chöre Ostwestfalens geworden. Er singt in den Gottesdiensten des Herforder Münsters und gestaltet jährlich darüber hinaus eigene Veranstaltungen, Oratorien, a capella Konzerte und Kantatengottesdienste. Zur Zeit hat er etwa 110 Mitglieder. Etliche Kinder und Jugendliche singen seit der Gründung der Kinderchöre im Jahr 2002 und proben in dem seit drei Jahren bestehenden Jugendchor für die gemeinsamen Auftritte mit dem „großen“ Chor.
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Das Orchester Telemann Collegium Herford
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Das Orchester Telemann Collegium Herford setzt sich aus Profi-Musikern verschiedener westfälischer Orchester zusammen, vorwiegend aus der Nordwestdeutschen Philharmonie Herford und musiziert auch mit historischen Instrumenten. Der Konzertmeister und Organisator ist Burkhard Schmilgun.
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Stefan Kagl, Dirigent
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Stefan Kagl, Geboren 1963 in München, Studium an der Münchner Staatl. Hochschule für Musik (bei Klemens Schnorr) und an der Schola Cantorum in Paris (Jean Langlais) sowie am Conservatoire Supérieur de Paris (CNR). "Prix de Virtuosité" an der Schola Cantorum, A-Examen für Kirchenmusik und künstlerische Staatsprüfung im Hauptfach Orgel an der Münchner Musikhochschule. Am Conservatoire Supérieur de Paris « Premier Prix » und "Prix d´Excellence". 1. Preisträger beim internationalen César-Franck-Wettbewerb St.Bavo/Haarlem (Holland).Von 1991- 96 Stadt- und Bezirkskantor in Bad Kissingen und von 1997-2002 Kantor der beiden Hauptkirchen im thüringischen Rudolstadt, seit Juli 2002 Kantor und Organist am Münster zu Herford, künstlerischer Leiter des „Herforder Orgelsommers“. Seit 2005 Dozent für künstlerisches Orgelspiel und Improvisation an der Hochschule für Kirchenmusik Herford, Rundfunk- und CD-Einspielungen, internationale Konzerttätigkeit.
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Die Solisten des Konzerts
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Gudrun Horst de Cuestas
Gudrun Horst de Cuestas wurde in Herford geboren und studierte Sologesang und Schulmusik, Sie ist am Herforder Friedrichsgymnasium als Musiklehrerin tätig.
Prof. Dorothea Ohly-Visarius
Dorothea Ohly, Als gefragte Lied- und Oratoriensängerin in Nord- und Ostdeutschland hat sie alle großen Altpartien gesungen. Neben ihrer Tätigkeit als Professorin für Tonsatz und Gehörbildung an der Hochschule für Kirchenmusik Herford unterrichtet sie Gehörbildung und Gesang/Stimmbildung an der Landesmusikakademie Nordrhein-Westfalen in Heek und spielt Querflöte im norddeutschen Salonorchester "Concerto Cappuccino". Eine Konzertreise führte sie 1998 als Altistin in Händels "Messias" in die USA und nach Kanada
Nils Giebelhausen (Tenor)
Nils Giebelhausen, studierte Gesang bei Hanno Blaschke (München), Anna Maria Castiglioni (Mailand) und Wilfried Jochens (Hamburg). Bereits 1992 wurde er Preisträger beim Gesangswettbewerb des Deutschen Tonkünstlerverbandes. 1998 gab er in Rimini sein Operndebüt in A. Draghis Barockoper „La patienza di Socrate con due mogli“ unter Leitung von Alan Curtis. Im Frühjahr 2000 wirkte er dann an der Bayerischen Staatsoper in München in C. Monteverdis „Orfeo“ als Pastore mit. 2004 sang er bei den Tagen alter Musik in Bamberg den „Blifil“ in F.-A. Philidors Oper „Tom Jones“. Auch als Oratorientenor ist er in ganz Deutschland zu hören, sein besonderes Interesse gilt dabei Bachs Oratorien und Passionen.
Klaus Pampel (Bass- Bariton),
Klaus Pampel, geboren 1936 und aufgewachsen in Hildesheim, war
ab 1948 Mitglied im Hildesheimer Knabenchor (St. Michael). Er absolvierte eine Gesangsausbildung zum Konzert- und Oratoriensänger ab 1958 in Hildesheim (bei Curt Heuser, Pianist und Bariton). Und ab 1970 in Hannover (bei Wilfried Lührs, Kantor und Bariton). Konzerttätigkeiten führten ihn ins In- und Ausland
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