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| "Bergheim Gereon" |
 

  • Unser Chorleiter und Bass Sänger   Musik anhören

    Norbert Keßler als  Bass Sänger

    Chorleiter Norbert Keßler
    Unser Chorleiter Norbert Keßler, geboren 1963 in Bergheim-Zieverich, Abitur 1983 am Gutenberg-Gymnasium Bergheim, studierte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Katholische Theologie, Germanistik, Musikwissenschaft, Philosophie und Erziehungswissenschaft. Diplom in Katholischer Theologie (Diplomarbeit: Menschenopfer für Jahwe? Zur Bewertung der unpolemischen Zeugnisse von Menschenopfern im Alten Testament), 1. und 2. Staatsexamen (2. Staatsarbeit: Möglichkeiten und Grenzen fächerübergreifenden Unterrichts am Beispiel eines Unterrichtsvorhabens zu den Passionsmusiken Johann Sebastian Bachs).

    Parallel dazu absolvierte er eine private Gesangsausbildung bei Helene Möhler, Franz Gerihsen und Max Wittges. Umfangreiche Konzerttätigkeit als Bass-Bariton im Köln-Bonn-Düsseldorfer Raum. Sein Gesangsrepertoire reicht von der Gregorianik bis zur Moderne mit Schwerpunkten auf der Sakralmusik des Barock und der Klassik. Er arbeitete u. a. mit Peter Neumann, Christian Collum, KMD Johannes Geffert und Prof. Wolfgang Bretschneider als Gesangssolist zusammen. Mit zahlreichen Ensembles für Alte Musik sammelte er Erfahrungen im Bereich der historischen Aufführungspraxis, so u. a. mit der Johann Christian Bach-Akademie und mit der Capella Burgundiae.

    Neben seinem Hauptberuf als Oberstudienrat am Erzbischöflichen Friedrich-Spee-Kolleg in Neuss (Fächer: Deutsch, Katholische Religion, Hebräisch) und seiner sängerischen Tätigkeit arbeitet er seit 1984 als Chorleiter - ein Tätigkeitsfeld, das er sich hauptsächlich autodidaktisch erarbeitet hat. Unseren Chor gründete er 1980 und leitet ihn seit 1984. Daneben hat er verschiedene andere Ensembles geleitet, u. a. das Studentische Vokalensemble Bonn, den Jugendchor „Lebenszeichen“ Troisdorf-Spich sowie 1994 bis 2000 die Chorgemeinschaft ‚Allegro Vivace’ Bad Münstereifel. Während des Studiums assistierte er Prof. Wolfgang Bretschneider bei der Leitung der Choralscholen des Bonner Münsters und des Collegium Albertinum und fungierte als Liturgischer Kantor am Bonner Münster. Diese Funktionen übte er auch bei zahlreichen Rundfunk- und Fernsehübertragungen aus der Bonner Münsterbasilika aus.

  • Anna Pehlken, Sopran   Musik anhören

    Anna Pehlken, Sopran

    Anna Pehlken, Sopran
    Anna Pehlken, stammt aus der südpolnischen Stadt Libiaz, wo sie als Tochter des dortigen Organisten im Jahre 1976 geboren wurde. Nach einer vielseitigen musikalischen Ausbildung beendete sie 1996 die Staatliche Musikschule in Krakau mit Auszeichnung und begann an der Krakauer Musikakademie Flöte und Gesang zu studieren. Hier studierte sie bei der Mezzosopranistin Prof. A. Monasterska bis zur Diplomprüfung, die sie mit Auszeichnung ablegte und damit 2003 ihre Studien in Krakau als "Magister der Künste" beendete.

    Von 2004 bis 2007 studierte Anna an der Kölner Musikhochschule bei Prof. M. Pick-Hieronimi im Studiengang Konzertexamen. Anna Pehlken nahm an Festivals teil, an Meisterkursen, an Konzerten im In- und Ausland sowie an Uraufführungen neuer Musik.

    Ihr Repertoire bildete Anna Pehlken in Oratorien- und Kantatenaufführungen, Liederabenden, Opernprogrammen, Neuer Musik, Kammermusik, Musical, Theater- und Filmmusik. 1997 wurde sie beim Festival junger Künstler (FAMA) mit dem 1. Preis ausgezeichnet, es folgten der Sonderpreis der Warschauer Philharmonie beim 11. Polnischen Gesangswettbewerb der Chopin-Akademie Warschau (2001), der 3. Preis beim Gesangswettbewerb in Duszniki Zdrój/Breslau (2002) und das Stipendium der Stadt Krakau (2002). 2007 debütierte Anna Pehlken an der Krakauer Oper in der Welterstaufführung von Szymanowskis Operette "Loteria na mezów Nr. 69". Anna Pehlken nahm an Meisterkursen bei A. Pears, H. Lazarska, P. Esswood, C. Visca, R. Karczykowski, Z. Kilanowicz, S. Klare, M. Zanger, K. Wessel und M. Hampe teil.

  • Festliches Konzert zum Mozart-Jahr in der Pfarrkirche St. Pankratius Berghe   Musik anhören

    Chor und Orchester
    Die Werke des heutigen Programms am Sonntag dem 3. Dezember 2006
    Texte von Norbert Keßler

    Das Hauptwerk des heutigen Abends ist die Missa brevis F-Dur KV 192 von 1774, meines Erachtens die kostbarste unter den kürzeren Messvertonungen. Um sie herum haben wir der römisch-katholischen Liturgie entsprechend andere Kirchenmusik Mozarts gruppiert, so dass sie die Messe heute nicht, wie gewöhnlich in einem Konzert, am Stück musiziert, sondern eingeordnet in den liturgischen Zusammenhang hören. Wir wollen damit nicht den Eindruck erwecken, wir würden eine Salzburger Messe um das Jahr 1774 hören. Denn die Stücke stammen erstens aus Mozarts gesamter Schaffenszeit - das Te Deum des Dreizehnjährigen von 1769 ist das früheste, das Ave verum aus dem Todesjahr 1791 das späteste Stück -, und zweitens fand im damaligen Salzburg, das durch den aufklärerischen Fürsterzbischof Hieronymus Graf Colloredo geprägt war, sehr selten eine Kirchenmusik statt, die so reichhaltig alle Anlässe der Liturgie nutzte. Wir wollen aber dem üblichen Konzerteinerlei entgehen und die Stücke in einen Sinnzusammenhang einbetten, für den sie auch geschrieben sind.

    Das einzige Werk aus Mozarts Wiener Reifezeit in unserem Programm ist die berühmte Sakramentsmotette Ave verum corpus KV 618, die er im Juni 1791, knapp sechs Monate vor seinem Tod, in Baden bei Wien schrieb, vermutlich für die Fronleichnamsprozession. Größtmögliche Schlichtheit verbindet sich mit höchster Satzkunst zu einem Meisterwerk ersten Ranges, das leider tausendfacher Romantisierung und Verkitschung nicht entging.

    Am Schluss unseres Programms steht mit dem Te Deum KV 141 ein Werk des dreizehnjährigen für den Salzburger Dom. Das sich eng an ein Te Deum Michael Haydns anlehnende Stück teilt den umfangreichen Text traditionellerweise in vier Abschnitte und endet mit einer prächtigen Doppelfuge. Im Erstdruck erschien es ohne die originalen vier Trompeten und Pauke nur mit Streicherbegleitung, und so erklingt es auch heute.

  • Julia Hagemann Mezzosopranistin   Musik anhören

    Julia Hagemann Mezzosopranistin
    Die Mezzosopranistin Julia Hagemann studierte zunächst Rhythmik an der Folkwang-Hochschule Essen und machte 2001 an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf ihr Gesangsdiplom bei Celina Lindsley.
    Diverse Kleinpartien an der Deutschen Oper am Rhein bestärkten sie in ihrem Vorhaben, sich vorrangig dem Konzertgesang zu widmen. Dabei gilt ihre besondere Vorliebe der alten Musik in solistisch besetzen Ensembles wie RheinVocal, Trutznachtigall oder Quinta Vox sowie den Kantaten und Passionen Johann Sebastian Bachs.
    Mit Ausschnitten aus Händels "Salomo" war sie beim Schleswig-Holstein-Musikfestival unter der Leitung von Rolf Beck zu hören.
    Neben dem „klassischen“ Solorepertoire sang sie einige Uraufführungen (u.a. Valerio Sannicandro und Frank Schulte) und tritt mit ihrem eigenen Bühnenprogramm auf.

  • Christina Müskens (Sopran)   Musik anhören

    Christina Müskens (Sopran)
    Christina Müskens studiert an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf bei Prof. Michaela Krämer Gesang und ist Stipendiatin der LMN-Stiftung. Sie nahm an Meisterkursen bei Kurt Widmer und Julie Kaufmann teil.

    Gastverträge führten sie an die Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf und an das Schauspielhaus Düsseldorf. Im Rahmen des Düsseldorfer Schumann-Festivals wirkte sie bei Kammerkonzerten mit. Konzerttätigkeit im Köln-Düsseldorfer Raum.

  • William Mendiberry (Tenor),   Musik anhören

    William Mendiberry (Tenor),
    William Mendiberry geboren 1963 in Uruguay, begann seine musikalische Laufbahn in seiner südamerikanischen Heimat als Chorknabe und arbeitete dort auch als Chorleiter. Neben seinem Studium der Anglistik widmete er sich in Montevideo privaten Gesangsstudien bei Natalia Zimarioff und Sara Dufau und studierte Interpretation bei Eduardo Gilardoni. Nach seiner Übersiedlung nach Europa setzte er seine Gesangsausbildung bei Prof. Michaela Krämer, Max Wittges, und Celine Lindsley fort.
    Sein Repertoire reicht von der Musik der Renaissance bis zur Spätromantik. Er konzertierte bereits in Südamerika und trat in zahlreichen Konzerten im europäischen Raum auf. Daneben arteitet er auch als Gesangspädagoge und Stimmbildner.

  • Renate Schäkel, Mezzo-Sopran   Musik anhören

    Renate Schäkel, Mezzo-Sopran
    Renate Schäkel geboren 1969, erhielt ihre sängerische Ausbildung u. a. bei Barbara Pfeffer in Essen. Neben einer intensiven Chorarbeit bei Peter Neumann (Kölner Kammerchor), Reinhard Goebel und Max Ciolek (KölnerVokalEnsemble) sowie Romano Giefer (Canzonetta Köln) bildete sie sich in Meisterkursen u. a. bei Kurt Widmer, Ingeborg Danz, Arthur Janzen und Judith Janzen weiter.
    Renate Schäkel arbeitet als Musiktherapeutin und -pädagogin in Grevenbroich, Rommerskirchen und Köln.

  • Unser Chor   Musik anhören

    Kammerchor Rhein Erft

    Kammerchor Rhein Erft

    Kammerchor Rhein Erft
    Der Kammerchor Rhein Erft wurde 1980 von Norbert Keßler, der ihn auch seit 1984 leitet, als Kirchenchor St. Gereon Bergheim-Zieverich gegründet. Seit 2009 tritt er außerhalb pfarrlicher und lokaler Zusammenhänge unter dem neuen Namen auf.

    Anfänglich war der Chor nur der Liturgiegestaltung an der Zievericher Filialkirche St. Gereon verschrieben. Bald nach Übernahme durch den heutigen Chorleiter weitete sich das Tätigkeitsfeld aber deutlich aus. Neben fünf bis zehn Gottesdiensten, die der Chor jährlich in Zieverich und Paffendorf gestaltet, kam bald eine Reihe von kleineren und größeren Konzerten im Bergheimer Raum und teilweise weit darüber hinaus hinzu, die für einen Kirchenchor dieser Größenordnung sicher als bemerkenswert bezeichnet werden können.

    Der Chor hat zur Zeit ca. 30 Mitglieder aller Altersklassen und pflegt ein Repertoire, das der Größe und dem musikalischen Können seiner Mitglieder möglichst gut angepasst ist. Neben der Musik des Barock und den Messkompositionen der Klassik liegt dem Chor besonders die Pflege der Kompositionen Josef Gabriel Rheinbergers am Herzen, von denen er u. a. die Weihnachtskantate „Der Stern von Bethlehem“ (1998 in Kloster Steinfeld) und das Requiem d-moll op. 194 (2003 im Bonner Münster) aufführte.
    Besondere Beachtung fand die erste Wiederaufführung der Kantate „Jephtas Opfer“ 1994. Aber auch die erste moderne Wiederaufführung der Matthäus-Passion (1730) von G. Ph. Telemann im Jahre 1996 fand ein interessiertes Echo in Presso und Rundfunk. An dieser Repertoire-Konzeption wird schon deutlich, dass sich der Chor gerne mit Werken auch abseits der ausgetretenen Repertoire-Pfade auseinandersetzt.

    Besondere Höhepunkte waren Konzerte und Gottesdienste in den Domkirchen von Köln, Essen und Xanten, dem Bonner Münster, der Basilika Kloster Steinfeld, der Kölner Basilika St. Aposteln,der Kathedrale Notre Dame in Paris und der Abteikirche St. Rémi in Reims sowie Auftritte bei den Katholikentagen Aachen und Berlin. Dabei tat sich der Chor häufig mit anderen Chören zusammen, um so auch Projekte realisieren zu können, die einer größeren Sängerschar bedürfen, so mit dem Chor am Gutenberg-Gymnasium Bergheim, dem Remigiuschor Bergheim, dem Chorus cum animo Düsseldorf, der Chorgemeinschaft ‚Allegro Vivace’ Bad Münstereifel (die ebenfalls 1994 bis 2000 von Norbert Keßler geleitet wurde) sowie zuletzt mit der Kantorei St. Maria Königin Kerpen-Sindorf.

  • Mauricio Virgens, Bariton   Musik anhören

    Mauricio Virgens, Bass-Bariton
    Der brasilianische Bariton Mauricio Virgens begann seine gesangliche Ausbildung 1994 an der staatlichen Musikhochschule seiner Heimatstadt. Er absolvierte Gesangsstudien bei Martin Krasnenko (Köln) und Turid Karlsen (Oslo/ Berlin) und nahm erste Partien am Teatro Castro Alves, Salvador da Bahia, wahr.
    Seit 2000 lebt er in Köln und setzte bei dem Tenor Werner Compes (Düsseldorf) seine Gesangs-Ausbildung fort. Er arbeitet mit dem Pianisten und Dirigenten Paul MacAlindin in zahlreichen Konzerten zusammen.
    Mauricio Virgens war 2003 Preisträger beim Schloss Rheinsberg Gesangswettbewerbes und 2006 beim Internationalen Opernsänger-Wettbewerb des Center for Contemporary Opera in New York. 2008 wird er in der Carnegie Hall in New York auftreten.
    An der Jungen Kammeroper Köln singt Mauricio Virgens derzeit Papageno (Zauberflöte), Don Alfonso (Cosi fan tutte) und Pluto (Orpheus in der Unterwelt).

  • Unser Orchester   Musik anhören

    Orchester Kammerorchester Rhein Erft mit Chor

    Orchester Kammerorchester Rhein Erft mit Chor
    Das Kammerorchester Rhein Erft ist das Hausorchester des Kirchenchores St. Gereon Bergheim-Zieverich und des Kammerchores Rhein Erft. Es setzt sich aus im Bereich der Barockmusik versierten Instrumentalisten zusammen und spielt auf Originalinstrumenten der Barockzeit. Die Mitglieder sind Dozenten der Musikhochschulen des Rheinlandes und deren Studenten. Alle Mitglieder können auf langjährige Erfahrungen in deutschen und europäischen Spitzenensembles zurückblicken. Mit dem Kirchenchor St. Gereon und dem Kammerchor Rhein Erft verbindet das Orchester eine langjährige Zusammenarbeit seit der gemeinsamen ersten modernen Wiederaufführung der Matthäus-Passion 1730 von Georg Philipp Telemann im Jahr 1996.

    Texte von Norbert Keßler



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Seiten am 8-12-2011 um 11:52:17 aktualisiert.