Hier könnt Ihr einen Vor oder Nach-Bericht mit Bildern und Tonproben über die Mozartkonzerte und deren Interpreten veröffentlichen, indem Ihr auf 'hinzufügen' klickt . Bilder und Tonproben könnt Ihr uns auch per E-mail an info@mozart-w-a.de schicken.
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Ankündigung W. A. Mozart, Hornkonzert in Es-dur, KV 447
Mehr Informationen finden Sie unter "Termine"
Der junge Hornist Michael Carl aus Düsseldorf wird am Sonntag, dem 29.03.2009, um 17 Uhr im Frühlingskonzert von CONCERTO LANGENFELD die Solopartie des dritten Hornkonzerts von Mozart unter der Leitung von Ernst von Marschall spielen.
Mozart komponierte das Werk in der zweiten Jahreshälfte 1783. Es ist wie die übrigen Hornkonzerte für Ignaz Leutgeb, einem ehemaligen Hornisten aus der Salzburger Kapelle, geschrieben. Das Verhältnis zwischen Mozart und seinem Vater war zu dieser Zeit bereits deutlich abgekühlt. Man sagt, das Konzert sei auch eine Antwort auf das wenig erfolgreiche D-dur-Hornkonzert des Vaters gewesen.
Zu dieser Zeit war das Ventilhorn noch nicht erfunden - das Werk muss sich also auf den beschränkten Vorrat der Naturtöne stützen. Aber Mozart verstand es, die thematische Erfindung des sehr gehaltvollen Werks den Gegebenheiten anzupassen. Insbesondere im letzten (3.) Satz klingt es dann nach frisch-fröhlicher Jagd. Klangverfeinerung und Fantasie sind gegenüber den Hornkonzerten von Haydn hörbar. Und den Klamauk des Vaters Leopold aus der Jagdsinfonie ("Dann soll man etliche Hunde haben die bellen, die übrigen aber schreyen zusam ho ho etl. aber nur 6 Tact lang" ) hat der geniale Sohn nicht nötig.
Weiter im Programm gibt es:
Joseph Haydn, Sinfonie Nr. 104 in D-dur
Die viersätzige 12. Londoner Sinfonie, genannt "Salomon", ist der krönende Abschluss in Haydns sinfonischen Schaffen.
1. Satz: Nach einer Einleitung in d-moll erklingt ein zartes Allegro-Thema in der Haupttonart D-dur. Es wird abgelöst durch ein zweites , klagendes Thema, das aber nicht richtig zum Zuge kommt. Durchführung und Reprise werden vom ersten Thema geprägt.
2.Satz: Das Andante steht in G-dur und ist ein rührendes Lied von Vergänglichkeit, auch wenn im Zwischensatz (g-moll) dramatisches Aufbegehren zu hören ist.
3.Satz: Das Menuett (D-dur) gibt sich ein wenig bärbeißig und steht im wahren Gegensatz zum eleganten Trio (B-dur).
4.Satz: Im Finale (Allegro spiritoso) hören wir über einem langen Orgelpunkt in D ein Hirtenthema, das aus der kroatischen Volksmusik stammt. Selbst nach dem lyrischen Seitenthema und der düsteren Schlussgruppe setzt es sich immer wieder durch und sorgt damit für einen lustigen Schluss des Werks.
Carl Orff, Carmina burana
Es wird Ausschnitte aus einer Bearbeitung des szenischen Oratoriums für 10 Bläser geben.
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Mozart-Konzert macht Kirche zur Kathetrale
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Auszug aus Rheinischer Post von Redakteur Horst Schaumann
Bravorufe und stehenden Applaus gab es für das Konzert, mit dem Matthias Krella die kirchenmusikalische Woche an St. Josef eröffnete. Das Publikum setzte sich erwartungsvoll nieder, wollte mehr von solch exzellent dargebotener Musik.
Doch Krella ließ die Hörer ohne Zugabe ziehen. Zu Recht, denn es wäre kaum möglich gewesen, die zum Schluss erklungene Krönungsmesse noch zu überbieten. Dabei hatte der Kantor an St. Josef mit seinem Programm zeitlich die Rolle rückwärts gewagt und mit Romantik begonnen, mit Mozart geendet.
Am Ende des großartigen Konzertes stand Mozarts „Krönungsmesse“, die Krella mit strikten Tempi ohne falsche Akzente musizieren ließ. Das gab dem ganzen Werk die Frische, die man bei gut gemeinten Überbetonungen anderer Aufführungen so oft vermisst. Das Solistenquartett Annegret Krella (Sopran), Astrid Schubert (Alt), Dirk Winn (Tenor) und Norbert Kessler (Bass) ließ nichts an Stimmqualität vermissen, harmonierte bestens miteinander und mit dem ganzen Ensemble.
Bei aller Kraft, die solcher Chorbeteiligung im Gespann mit dem Orchester innewohnt, wirkten die Sänger aus St. Jacobus (Hilden) und St. Josef nie angestrengt. Bravi!
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Die Rheinische Post veröffentlichte eine vielbeachtete Konzertkritik
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Sarah Hölscher im Porträt
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Autor: Von PEGGY FETTKE
Zeitung:Rheinische Post Ausgabe Langenfeld
Erscheinungsdatum: 16.10.2002
Pianistin Sarah Hölscher (18) hat schon beachtliche Erfolge hinter und noch Ziele vor sich
Ihr Traum: Im Orchester spielen
LANGENFELD. Die blondgelockte junge Frau macht einen etwas schüchternen Eindruck. Ruhig sitzt sie da. Doch wenn im Gespräch Musik anklingt, dann kommt Bewegung in Sarah Hölscher, und ihre Gestik unterstreicht ihre Worte. Musik ist ihre Leidenschaft seit zwölf Jahren. Für jemanden, der gerade mal 18 Lenze zählt und noch zur Schule geht, eine lange Zeit.
Vor der Schule zur Musik
Ihre ersten musikalischen Gehversuche machte Sarah, noch bevor sie in die Schule kam. Ihre Mutter Anne schickte sie zur musikalischen Früherziehung. Das genügte der kleinen Sarah aber bald nicht mehr. Ich will ein richtiges Instrument spielen, sagte sie und ging zur Langenfelder Musikschule. Bei ihrem Lehrer Dr.Einsfelder übt sie noch heute.
Sarahs erstes Instrument war gleich ein Klavier. Damit feierte die junge Frau in diesem Jahr beachtliche Erfolge bei Jugend musiziert: Platz eins auf Regionalebene, Platz zwei im Land. Wie oft muss man dafür üben? Täglich!. Am liebsten würde die Gymnasiastin vier Stunden am Tag üben, aber die Schule und andere Verpflichtungen lassen ihr dafür oft keine Zeit. Trotzdem hat sie sich entschlossen, noch ein zweites Instrument zu erlernen: das Cello, inzwischen ihr liebstes Instrument.
Um ihre Fähigkeit zu verfeinern, fährt die Schülerin seit mehr als drei Jahren regelmäßig nach Düsseldorf, um bei Solo-Cellist Jürgen Wolf Unterricht zu nehmen. Ihr Ziel: Irgendwann einmal in einem Orchester spielen. Das Musizieren mit anderen Menschen bereitet der Gymnasiastin Freude. Es ist einfach schön für mich, Musik zu machen, sagt Sarah. Musik sieht sie als etwas ganz Persönliches, etwas, was ihr schon mal hilft, den Alltag um sich herum zu vergessen, aber zugleich ein Teil dieses Alltags ist. Ein Teil ihres Lebens, den sie nicht missen will.
Mit einer Sicherheit, um die sie mancher Schulkamerad des Konrad-Adenauer-Gymnasiums beneiden dürfte, wusste Sarah Hölscher schon ziemlich früh: Ich will Musik studieren! Nach ihrem Abitur will sie sich bei den verschiedenen Musikhochschulen vorstellen. Um ihre Chancen auf eine Annahme zu verbessern, nimmt sie jetzt auch Gesangsunterricht.
Wer Sarah Hölscher einmal live erleben will, hat dazu am Samstag, 9. November, 20 Uhr, die Möglichkeit. Beim Klassischen Symphoniekonzert der Musikschule in der Stadthalle spielt sie bei ihrem Klaviersolokonzert mit Orchester das Stück KV 488 A-Dur von Mozart.
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In Krisen einfach Mozart hören
Rheinische Post, am 14.01.2006 erschienen, Redakteurin Stephanie Mergehenn
Der Komponist, dessen 250.Geburtstag am 27.Januar gefeiert wird, ist in Monheim und Langenfeld nicht nur als Straßenname, sondern auch als Datenbank präsent. „Mozarts Internet-Freunde“ sind eine Säule der Weik-Stiftung.
Langenfeld/Monheim Bernhard Weik lebt mit seiner Frau Elisabeth in der Brahmsstraße. Als der 68-Jährige die Haustür öffnet, erklingt Mozarts Klarinettenkonzert A-Dur aus dem Arbeitszimmer - das berühmte „Adagio“, der 2. Satz. Und augenblicklich steigen vor dem inneren Auge die Flamingoschwärme aus dem Film „Jenseits von Afrika“ auf.
„Mozart berührt - unaufdringlich“
Mozart macht glücklich. Nicht nur Ungeborene, die im Mutterleib bei den Klängen des Wiener Klassikers automatisch ruhiger werden, nicht nur Kühe, deren Milchproduktion angeblich bei Beschallung mit der „Kleinen Nachtmusik“ überproportional ansteigt, sondern auch Bernhard Weik. Seit der gebürtige Schwabe mit 18 Jahren seine Mozart-Ersterfahrung hatte - bei der Abschlussprüfung als Maschinenbautechniker spielte ein Lehrer-Ensemble eben diese Kleine Nachtmusik - hat ihn der Donnerblitzbub nicht mehr losgelassen. Was er so schätzt an dem Komponisten, dessen Musik in vielem unmittelbar zugänglich ist und deshalb vermeintlich einfach scheint, weil Mozart das Komplizierteste mit einer unverschämten Leichtigkeit in Töne setzte?
Weik lächelt: „Mozarts Musik berührt, ohne aufdringlich zu sein. Es ist keine Hammermusik wie beispielsweise eine Symphonie von Beethoven.“
Der 68-Jährige, der noch sehr aktiv ist, braucht kein autogenes Training für Manager: „Früher habe ich mich manchmal in ein berufliches Problem hineingesteigert. Heute höre ich bei einer Krise einfach Mozart - und denke dann: Wo ist denn jetzt eigentlich dein Problem?! “ Doch Weik nutzt Mozart nicht nur zum Selbstzweck. Der moderne Mäzen, dessen vor zehn Jahren gegründete Stiftung sich vor allem durch die cSc-Sportfeste einen Namen gemacht hat, unterstützt junge Interpreten, körperbehinderte Musiker und heimische Chöre, die sich um Mozart verdient machen. Als „Mozarts Internet-Freunde“ haben Weik und ein Bekannter die Homepage www.mozart-w-a.de gestaltet. Darauf finden sich nicht nur entsprechende Veranstaltungshinweise aus der Region, sondern auch ein digitales Musikarchiv mit 157 Treffern. Seit Dezember 2000 lässt sich Weik die Mitschnitte der zuweilen auch von ihm gesponserten Konzerte schicken, um die CD's fürs Internet kompatibel zu machen. Per Realplayer kann der Website-Besucher dann in die Aufführungen hinein hören.
Ziel: komplettes Köchelverzeichnis
Sein Ziel: dem „User“ irgendwann die Werke des kompletten Köchelverzeichnisses anbieten zu können. Gern auch in verschiedenen Versionen, um zum vergleichenden Hörgenuss zu animieren. Mit seinen rund 150 Mozart-CD's hätte Weik sein digitales Musikarchiv natürlich leichter komplettieren können. Aber: „Ich will, dass auch kleine Chöre wahrgenommen und gehört werden“, erklärt der Stifter.
Musikalisch vorgebildet sei er nicht, wehrt das Mitglied der Deutschen Mozart-Gesellschaft bescheiden ab. „Ich kann die Werke nur aus dem Gefühl heraus bewerten.“ Sein Enthusiasmus zumindest ist ansteckend. So hofft er, dass sich auch „Mozarts Internet-Freunde“ zu einem starken Team entwickeln , um gemeinsam etwas ins Rollen zu bringen.
Info Wer Interesse am „Mozart-Team“ hat oder ein Konzert mit Werken des Komponisten plant, kann sich gern an Bernhard Weik (Tel. 02173/270231) wenden.
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Das Projekt- der Musikstudenten Berlin
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Der Grund dieses Stück aufzuführen, entstand aus dem Gedanken heraus, anhand einer reizvollen und überschaubaren Oper den Produktionsprozess von der Idee bis zur Aufführung durchzustehen und mit dem Anspruch hoher Konzentration und bestmöglicher Qualität die Idee in die Praxis umzusetzen. Wichtig war uns in dieser Arbeit, dass wir Erfahrungen der Teamfähigkeit und des Zusammenwirkens der einzelnen Theaterbereiche sammeln konnten, und dass wir versucht haben, darin eine Professionalität anzustreben. Uns war es wichtig, Musiktheater nicht nur in der Spar- und Reisevariante einer Klavierfassung aufzuführen, sondern uns der größeren Herausforderung zu stellen, die Oper „Bastien und Bastienne“ mit Orchester zu realisieren.
In einer sehr konzentrierten szenischen Probenphase von 11 Tagen gelang es uns, Probenprozesse zu erleben, die im normalen Alltag eines Studenten so intensiv nicht erfahren werden können. Nur durch den Enthusiasmus und die Begeisterung für Stück und Projektidee aller Beteiligten gelingt es uns nun, dieses Projekt zur Aufführung zu bringen.
Wir versuchen unsere Produktionskosten im Besonderen
durch die Einnahmen der Aufführungen auszugleichen.
Vom konzeptionellen Ansatz her wollten wir für das lyrisch- amüsante Singspiel um Liebeslust und Liebesfrust eine behutsame und respektvolle , aber zeitgemäße Übertragung finden, die verschiedene gegensätzliche Aspekte in den Gesamtkomplex der Aufführung stellt , damit die Wachheit und Sensibilität gegenüber dem historischen Stück fördert und verborgene , nicht offensichtliche Ebenen und Sichtweisen freilegt.
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KIRCHENMUSIK IN DER ERLÖSERKIRCHE
Mozart und Blarr
Im Jahr des 100 jährigen Jubiläums der Erlöserkirche Langenfeld
Mozartrequiem in der Erlöserkirche unter der Leitung von Esther Kim.
200 Jahre liegen zwischen Mozarts letztem Werk seinem „Requiem“(1791) und der Komposition von Oskar Gottlieb Blarr „Stufen zu Mozart“. Dieses Werk des in Düsseldorf gefeierten Jubilars (75. Geburtstag in 2009) bildet das Vorspiel zum Requiem. „Wir kommen von Außen und gehen hin zu Mozarts ersten Tönen, von Außen heißt aus einem Jahrhundert mit bösen Erinnerungen“.
Blarr, Professor an der Musikhochschule und 40 Jahre Kantor an der Neanderkirche in Düsseldorf, war auch Lehrer von Esther Kim. Er wird für beide Konzerte eine Einführung halten.
Gemeinsam mit dem Altstadtherbst Orchester Düsseldorf und ausgesuchten Solisten wird die Chorfamilie aus Kantorei und Modernchor rund um Esther Kim im März das Requiem d-moll KV 626 von Wolfgang Amadeus Mozart in der 100-jährigen Erlöserkirche in Langenfeld aufführen. Besonders hervorzuheben ist die Sopranistin
Ja-Young Park, die in 2006 den Internationalen Gesangswettbewerb beim Mozart-festival in Prag gewonnen hat und somit für das Mozartkonzert ein großer Gewinn ist.
Das Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart zieht über 200 Jahre eine Schleppe von
geheimnisvollen Geschichten hinter sich her und ist schon insofern ein Unicum in der
Musikgeschichte. Fest steht, dass nur ein Teil dieser Komposition tatsächlich von Mozart stammt. Der fehlende Teil wurde vom Mozartschüler Süßmayr ergänzt; finanzielle Notwendigkeiten zwangen die Mozartwitwe zu diesem Schritt, denn schließlich war es ein Auftragswerk. Verbürgt ist, dass Mozarts Komposition nach 8 Takten des Lacrimosa abbricht. Unter den Klängen dieses Fragmentes wurde er im Dezember 1791 beerdigt. Mehrere Komponisten haben seither versucht, die Feinheiten des ergänzten Stückes im Sinne Mozarts zu vollenden. Einen guten Namen hat sich hier Franz Beyer gemacht. Seine Chorfassung hat Kantorin Esther Kim in die Süßmayr-Orchesterfassung eingearbeitet.
Das Requiem d-moll KV 626 ist in die große geistliche Chorliteratur eingegangen und entfaltet bis heute eine eindringliche, aber auch tröstliche Wirkung. Die Aufführungen werden durch die „Elisabeth und Bernhard Weik-Stiftung“ gefördert.
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JKph Junge Kammerphilharmonie Nordrhein-Westfalen
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JKph Junge Kammerphilharmonie Nordrhein-Westfalen
Die Junge Kammerphilharmonie NRW - bisher bekannt als Landesjugendkammerorchester NRW - ist ein Förderprojekt des Ministeriums für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes NRW. Es wurde 1974 von Hans Josef Menke und Prof. Emil Platen in der Trägerschaft der Musikalischen Jugend Deutschland gegründet. Seit 1996 liegt die Trägerschaft gemeinsam beim Trägerverein Landesjugendorchester NRW e.V. und dem Landesmusikrat NRW. Das Orchester versteht sich als landesweite Förderungsmaßnahme insbesondere zur Vorbereitung oder zum Abschluss eines musikalischen Studiums oder einer vorberuflichen Fachausbildung. Es bietet hochbegabten, oft ehemaligen Mitgliedern des Landesjugendorchesters NRW, im Alter von 18-25 Jahren die Möglichkeit zum Zusammenspiel in einer besonders qualifizierten Orchesterbesetzung.
In den mittlerweile 30 Jahren seines Bestehens sind bis heute über einhundert Arbeitsphasen durchgeführt worden. Das Orchester kommt jährlich zu zwei bis drei Arbeitsphasen zusammen, an deren Ende Abschlusskonzerte in verschiedenen nordrhein-westfälischen Städten sowie CD-Produktionen stattfinden.
Die Junge Kammerphilharmonie NRW wurde bis heute von zahlreichen namhaften Dirigenten geleitet, so u.a. von Prof. Karl-Heinz Bloemeke, Joachim Harder, Christian Fitzner und Fernando Eldoro. Von Bach bis Baur, Händel bis Henze und Mozart bis Milhaud – die JKPh hatte in den vergangenen 30 Jahren eine große Bandbreite von Komponisten auf dem Spielplan. Besonderes Interesse gilt zeitgenössischen Werken von in Nordrhein-Westfalen lebenden Komponisten wie Jürg Baur (Jahrgang 1918), Michael Denhoff (Jahrgang 1955) und Roland Vossebrecker (Jahrgang 1965). Tradition hat neben der Begleitung von Solisten auch die Kooperation mit verschiedenen Chören für die Aufführung oratorischer Werke.
Die Junge Kammerphilharmonie NRW hat sich zudem durch zahlreiche Auftritte nicht nur in Nordrhein-Westfalen, sondern im gesamten Bundesgebiet einen Namen gemacht. Konzertreisen führten in die Schweiz, ins ehemalige Jugoslawien und häufig nach Frankreich. Im November 2002 gastierte die JKPh sogar in China. Nachdem das Orchester im April 2003 den Staatsbesuch von Bundespräsident Johannes Rau nach Portugal musikalisch begleitet hatte, folgte im Juni eine weitere Konzertreise nach Madeira, Lissabon und an die Algarve. Nach den Festivitäten zum 30jährigen Bestehen im März 2004 gastierte die Junge Kammerphilharmonie NRW im darauf folgenden September im italienischen Montepulciano. Im Frühjahr 2005 steht mit W.A. Mozarts Oper „Die Hochzeit des Figaro“ seit langem wieder eine Oper auf dem musikalischen Programm der Jungen Kammerphilharmonie. Prof. Thomas Gabrisch leitet das Projekt, bei dem Solisten der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf mitwirken. Mit einer Konzertreise nach Kroatien und Bosnien-Herzegovina unter der Leitung des Dirigenten Christian Fitzner sowie anschließenden Konzerten in NRW krönt die Junge Kammerphilharmonie NRW das Musikjahr 2005.
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